Berlin | Geschäftsstelle PRISMA

Berlin | Geschäftsstelle PRISMA

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen (SenSW) betreibt mit dem Planungsraumbezogenen Informationssystem für Monitoring und Analyse (PRISMA) ein räumliches und stadtteilbezogenes Informationsmanagementsystem.

Seit Juli 2017 betreiben wir in enger Zusammenarbeit mit dem zuständigen Referat Stadtentwicklungsplanung die Geschäftsstelle PRISMA.

Betrieb einer Geschäftsstelle des Planungsraumbezogenen Informationssystem für Monitoring und Analyse (PRISMA)

In Bezug auf die fachinhaltliche Koordination und Kommunikation übernehmen wird die Abstimmung mit Datenhaltern zu Fachdaten aus Senatsressorts, bezirklichen Fachämtern und dem Amt für Statistik Berlin Brandenburg (AfS), schwerpunktmäßig zu den Themenfeldern Stadtentwicklung, Sozialraumorientierte Planung und Koordinierung, Gesundheit und Soziales, Jugend, Schule, Sport sowie Bildung und Kultur. Hierzu zählen auch die Verständigung in Einzelgesprächen oder größeren Veranstaltungen mit Multiplikatoren wie den bezirklichen Datenkoordinatoren und Anwendern und Interessenten zu den vorhandenen und benötigten Inhalten sowie die technischen Umsetzungen in PRISMA.

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Einen wesentlichen Bestandteil bildet die Sicherung der Datengrundlage (Kernindikatoren, statistische Grundzahlen und Fachdaten) welche u.a. für die Erstellung der Bezirksregionenprofile Teil I (raumbezogene Datenanalyse und Bestandsdarstellung der versorgungsrelevanten Infrastruktur) und fachliche Konzepte essentiell sind. Dies bedeutet konkret die Aufbereitung von entsprechenden, seitens der Datenlieferanten bereitgestellten, Daten verschiedenster Formate, die Harmonisierung dieser sowie die Migration in das Produktivsystem.

Die Weiterentwicklung der Datengrundlage, insbesondere hinsichtlich der gewonnenen Versorgungs- und Standortdaten aus dem Prozess der Erarbeitung der Soziale Infrastrukturkonzepte (SIKo), stellt eine zentrale Aufgabe dar. Für diese organisieren wir umfangreiche Abstimmungsprozesse zu Inhalt und Struktur und übernehmen gleichzeitig die technische Implementierung der Daten in der PRISMA zugrunde liegenden IT-Infrastruktur. Auch die technischen Weiterentwicklungen von PRISMA werden durch die Geschäftsstelle definiert und mit den Entwicklern des Systems rückgekoppelt.

Die regelmäßig zusammenkommende Arbeitsgruppe PRISMA, bestehend aus ca. 25 Akteuren aus Bezirk und Senat mit Zuständigkeit für das inhaltliche und technische Datenmanagement, wird von durch die Geschäftsstelle organisiert und inhaltlich gestaltet.

Der Support der Anwenderschaft bei inhaltlichen und technischen Fragen, findet über die Kommunikation per Telefon und E-Mail statt. Des Weiteren sind wir regelmäßig vor Ort, d.h. im Geschäftsgebäude der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen präsent, und direkt für etwaige Angelegenheiten rund um PRISMA ansprechbar. Auf diesem Wege erfolgt auch die Organisation von Schulungen für interessierte Anwender. Diese werden ebenfalls durch die

Geschäftsstelle organisiert und in entsprechenden IT-Schulungsräumen durchgeführt. Dabei werden, dem fachlichen Hintergrund der Teilnehmerinnen und Teilnehmern entsprechend, Schulungsinhalte vorbereitet und in ganztägigen Veranstaltungen vermittelt. Diese bestehen sowohl aus Präsentationen, als auch aus Übungsaufgaben in vom Live-System getrennten virtuellen Arbeitsumgebungen von PRISMA.

Derzeit bildet die Mitarbeit an einem in Entwicklung befindlichen Informationssystem (SoFIS) zur Unterstützung der integrierten räumlichen Infrastrukturplanung (mit dem Schwerpunkt der Erstellung und Fortschreibung der Soziale-Infrastruktur-Konzepte) und der hierfür benötigten Datengrundlagen für deren Fortschreibung bereitgestellt werden, einen Arbeitsschwerpunkt der Geschäftsstelle.

Auf Basis der Analyse werden mögliche Handlungserfordernisse im Bereich Infrastrukturausstattung und Investitionsbedarf benannt.