Berlin Tempelhof-Schöneberg | Gebietssteuerung des Fördergebiets „Nachhaltige Erneuerung“ Schöneberg-Südkreuz
Berlin Tempelhof-Schöneberg | Gebietssteuerung des Fördergebiets „Nachhaltige Erneuerung“ Schöneberg-Südkreuz
Im Rahmen der Gebietssteuerung für das Fördergebiet „Südkreuz“ unterstützen wir den Bezirk seit 2022 im Rahmen der Programmsteuerung bei der Umsetzung der Ziele und der Projekte.
Das Städtebaufördergebiet der Nachhaltigen Erneuerung (NE) Schöneberg-Südkreuz umfasst überwiegend Flächen für Gewerbe, Bahn- und Infrastruktureinrichtungen und stellt einen sich dynamisch entwickelnden Stadtraum dar. Jahn Mack und Partner haben in 2003 das ISEK für das damalige Stadtumbaugebiet erstellt. Das Gebiet wurde 2005 offiziell als Stadtumbaukulisse beschlossen und in das damalige Programm „Stadtumbau West“ aufgenommen.
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Seitdem konnten impulsgebende Projekte insbesondere im Freiraum (Schöneberger Schleife) aber auch in der Gewerbe- und Wohngebietsentwicklung zur Umnutzung von Brachflächen (Neuordnung Gewerbegebiet Naumannstraße, Masterplanung und Bauleitplanung auf der Schöneberger Linse) auf den Weg gebracht und abgeschlossen werden. 2018 wurde das ISEK noch einmal fortgeschrieben, um auch auf die neuen Bedingungen im Nachgang zum erfolgten und noch laufenden Wohnungsneubau auf der Schöneberger Linse mit entsprechender Infrastruktur zu reagieren.
Als wichtige Handlungsfelder wurden identifiziert:
– die Qualifizierung für Wohnen und die gemischte Stadt insbesondere in Bezug auf die soziale und verkehrliche Infrastruktur
– die Hebung von Entwicklungspotenzialen in den Bereichen Gewerbe, Wirtschaft und Tourismus in Zusammenarbeit mit der DB sowie im Bereich der ehemaligen General-Pape Kaserne mit der BIMA und
– die Nutzung von Entwicklungspotenzialen in den Bereichen Kultur und Sport auf dem Gelände der ehemaligen General-Pape Kaserne sowie auf dem Gelände des Sportzentrums Schöneberg am Sachsendamm,
Kernaufgabe der Gebietssteuerung ist in diesem Zusammenhang neben der Öffentlichkeitsarbeit die Unter-stützung des FB Stadtplanung wie auch der beteiligten Fachämter bei der Vorbereitung, Steuerung und Umsetzung von Projekten sowie die Durchführung, Koordination und Dokumentation ihrer Beteiligungs-schritte. Ferner erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit den Projektpartnern Deutsche Bahn, BIMA, Gewerbenetzwerk Südkreuz etc.
Berlin Mitte | Betreuung des Fördergebiets „Lebendiges Zentrum und Quartier“ Nikolaiviertel
Berlin Mitte | Betreuung des Fördergebiets „Lebendiges Zentrum und Quartier“ Nikolaiviertel
Jahn, Mack & Partner war vom Bezirksamt Mitte von Berlin mit der Gebietsbetreuung des Nikolaiviertels beauftragt.
Das heutige Nikolaiviertel liegt in der Gründungsstätte Berlins mit der Nikolaikirche als das älteste noch erhaltene Gebäude der Stadt. Das Viertel stellt nach fast vollständiger Zerstörung im zweiten Weltkrieg und einer Neubebauung in den 1980igern ein Beispiel für das Leitbild des späten DDR-Städtebaus dar, in Stadtzentren historische Orte zurückzugewinnen und diese gleichzeitig als attraktive Wohnorte zu entwickeln.
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Es ist zugleich Wohnort, Geschäftsort, Kulturort und ein bedeutsamer touristischer Anziehungspunkt in der historischen Mitte Berlins. Die kulturhistorische Bedeutung und ihr Wert für die Stadt gilt es zu erhalten, zu entwickeln und für die Stadtgesellschaft sowie für Besucher*innen aus aller Welt dauerhaft zugänglich zu machen und zu vermitteln. Hierzu wurde bereits 2018 eine Erhaltungsverordnung im Sinne des § 172 BauGB erlassen. Das Gebiet Nikolaiviertel wurde aufgrund seiner stadtentwicklungspolitischen Bedeutung und seines baukulturellen Hintergrunds mit Senatsbeschluss vom 25. Juni 2019 als Fördergebiet in das Programm Städtebaulicher Denkmalschutz (seit 2021 Programm Lebendige Zentren und Quartiere) aufgenommen. Voraussetzung war die Erarbeitung eines Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK), dass Ziele und Maßnahmen für das Gebiet konkretisiert.
Das mit dem Förderprogramm angestrebte Ziel war eine (Weiter-)Entwicklung im Sinne eines lebendigen Anziehungspunkts für Berliner*innen sowie Tourist*innen unter besonderer Beachtung der Bedeutung als historischer und denkmalgeschützter Ort in der Berliner Mitte. Handlungsschwerpunkte bildeten darüber hinaus die Aufwertung des öffentlichen Raums und die Verbesserung der Zugänglichkeit sowie die Sanierung der maroden Uferpromenade. Des Weiteren sollten Impulse gegeben werden, die Qualitäten der Angebote in den Bereichen Handel und Gastronomie auszubauen, mit den Anforderungen an den Wohnstandort Nikolaiviertel in Einklang zu bringen und die Gesamtwahrnehmung des Nikolaiviertels zu verbessern. Die Anforderungen an Maßnahmen ergeben sich außerdem aus Denkmalschutzaspekten (d.h. u.a. aus dem Denkmalpflegerischen Gutachten) und der Nutzung als Wohnstandort.
In 2021 wurde durch unser Büro mit der Umsetzung erster Maßnahmen begonnen. Dazu gehörte die Einrichtung der Arbeits- und Beteiligungsstrukturen (Akteurskreis), die Etablierung des Nikolaifonds (Gebietsfonds) und die Unterstützung des Bezirks und des Landesdenkmalamts bei der Erarbeitung eines Denkmalpflegerischen Gutachtens für den öffentlichen Raum. Weitere Maßnahmen waren die Erarbeitung eines Denkmalgerechten Gestaltungsleitfadens in enger Abstimmung mit der WBM und der Denkmalpflege, Netzwerktreffen der Gewerbetreibenden, die Unterstützung des Außenauftritts des Nikolaiviertel e. V sowie die Durchführung zahlreicher öffentlichkeitswirksamer Maßnahmen wie Pflanzaktion, Teilnahme am Tag des offenen Denkmals, Clean up day etc. Wesentlich war auch die Qualifizierung des Spreeuferwegs voranzubringen.
Im Zuge des Senatsbeschlusses zum neuen Städtebaufördergebiet Berliner Mitte im Programm Lebendige Zentren und Quartiere (Senatsbeschluss vom 19. August 2025) wurde das bestehende Fördergebiet Lebendiges Zentrum Nikolaiviertel vorzeitig beendet und in die größere Förderkulisse Berliner Mitte integriert.
Berlin Mitte | Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) Berliner Mitte
Berlin Mitte | Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) für die Berliner Mitte
Jahn, Mack & Partner war mit dem Prozess zur Erstellung des „Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes“ (ISEK) für die Berliner Mitte beauftragt.
Das ISEK wurde in einem „kooperativen Prozess“ (Verwaltung Senatsebene und Bezirk mit lokalen Akteuren) zwischen November 2023 und Juni 2025 erarbeitet.
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Einzelne Leistungsbausteine von Jahn, Mack & Partner waren:
– ISEK-Bericht (vollständiger inhaltlicher Entwurf)
– Kooperativer ISEK-Prozess in der Verwaltung
– Beteiligung der Stadtgesellschaft
Der Bezirk Mitte, in dem das neue Städtebaufördergebiet vollständig liegt, hat das ISEK am 01. Juli 2025 beschlossen.
Der Senatsbeschluss zur Aufnahme der Berliner Mitte in das Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren und Quartiere“ folgte am 19. August 2025.
Auf Grundlage einer integrierten Analyse zentraler Themenfelder wurden Stärken, Schwächen und Handlungsbedarfe zusammengestellt. Davon ausgehend folgte die Konzepterarbeitung mit Darstellung der Ziele und Strategie für die Entwicklung. Ziel ist ein attraktiver Stadt- und Wohnraum mit klimafreundlichen Freiflächen, erlebbarer Kulturgeschichte und stärkerer Verknüpfung mit den umliegenden Quartieren.
Mit Fokus auf eine ganzheitliche Entwicklung des besonderen Ortes „Berliner Mitte“ enthält das ISEK neben den „über Städtebauförderung zu finanzierenden Projekten“ auch eine „Gesamtmaßnahmenkarte“ und eine Zusammenstellung von „Nachrücker-Projekten“.
Das ISEK wurde zusammen mit den Senatsverwaltungen, Fachämtern der Bezirksverwaltung, den Akteuren, Vereinen und Initiativen vor Ort im Dialog entwickelt. Besondere Bedingung war der Umgang mit bestehenden Förderkulissen, die in das neue Fördergebiet aufgenommen werden sollten (und es jetzt sind). Dort bereits begonnene Projekte werden laut ISEK weitergeführt.
Nach ersten Abstimmungen mit Verwaltungsakteuren wurde die interessierte Stadtgesellschaft über eine Ausstellung und Online über mein.berlin.de eingeladen, den Zwischenstand des Konzepts, die Ziele, Maßnahmen und Projekte zu kommentieren. Die Meinungen und Anregungen für Handlungsbedarfe und Projekte wurden mit aufgenommen und sind in das ISEK eingeflossen. Über den jetzt einzurichtenden Beteiligungsfonds können Bürger*innen mit eigenen Projekten aktiv mitwirken.
Vorhabenbezogener Bebauungsplan und parallele Änderung des Flächennutzungsplans mit Umweltbericht für eine Agri-PV-Anlage
Schönefeld - Brandenburg | Vorhabenbezogener Bebauungsplan und parallele Änderung des Flächennutzungsplans mit Umweltbericht für eine Agri-PV-Anlage
Festsetzung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans für eine Agri-Photovoltaikanlage, südlich angrenzend zum Flughafen BER mit besonderen Fragestellungen zur Flugsicherheit und zum Artenschutz
Der Vorhabenträger beabsichtigt innerhalb der Gemeinde Schönefeld, Ortsteil Selchow, eine Agri-Photovoltaikfreiflächenanlage, welche die Nutzung von Landwirtschaft und Photovoltaikanlagen kombiniert, zu entwickeln. Das Plangebiet liegt direkt südlich angrenzend an dem Flughafen BER.
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Der Geltungsbereich umfasst rund 72 ha und ist durch landwirtschaftliche Ackernutzung geprägt. Darüber hinaus befinden sich verschiedene geschützte Biotope, Bodendenkmale sowie entlang der südlichen Grenze eine 110 kV-Trasse im Geltungsbereich.
Der vorhabenbezogene Bebauungsplan schafft die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Ansiedlung der Agri-Photovoltaikanlage im Außenbereich. Dabei sind insbesondere Fragestellungen zur Flugsicherheit (Lichtreflex/ -reflexion, elektromagnetische Strahlung) sowie zum Artenschutz (v.a. Brutvögel) zu betrachten. Außerdem werden planfestgestellte Ausgleichsmaßnahmen überplant und notwendige Eingriffe im Plangebiet ausgeglichen.
Der wirksame Flächennutzungsplan der Gemeinde Schönefeld sieht für die Fläche im Geltungsbereich eine landwirtschaftliche Nutzung vor. Die Änderung des Flächennutzungsplans zielt dabei auf die Schaffung einer Sonderbaufläche für das Plangebiet ab, um die bauplanungsrechtliche Zulässigkeit zu sichern. Die Änderung des Flächennutzungsplans erfolgt im Parallelverfahren.
Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf | Gebietssteuerung für das Städtebaufördergebiet Charlottenburger Norden
Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf | Gebietssteuerung für das Städtebaufördergebiet Charlottenburger Norden
Nach erfolgreicher Erarbeitung des ISEKs im Jahr 2017 wurde Jahn, Mack & Partner vom Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf mit der Gebietssteuerung im Programm Nachhaltige Erneuerung beauftragt.
Der Charlottenburger Norden ist ein Fördergebiet im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, das sich im Nordwesten Berlins zwischen den Stadtteilen Tegel, Siemensstadt und Wedding befindet. Das Gebiet ist von bedeutenden Verkehrswegen wie den Autobahnen A100 und A111 sowie dem Westhafenkanal durchzogen und städtebaulich durch in Teilen denkmalgeschützten weitläufigen Wohnsiedlungen aus den 1920er bis 50er Jahren geprägt, die teilweise durch bekannte Architekten wie Hans Scharoun und Otto Bartning erbaut wurden.
Im Jahr 2017 wurde der Charlottenburger Norden in das Städtebauförderprogramm „Stadtumbau“, jetzt „Nachhaltige Erneuerung“, mit der Erarbeitung eines ISEKs aufgenommen.
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Zu Beginn standen besonders die öffentlichen Grünanlagen und Spielplätze im Fokus der Aktivitäten, da diese in einem schlechten Zustand waren und dringend erneuert werden sollten. Ein wesentlicher Meilenstein in diesem Handlungsfeld war die Fertigstellung des Grünzugs Halemweg-Popitzweg. Die Eröffnung des letzten Bauabschnittes wurde Ende Mai 2024 im Rahmen eines Nachbarschaftsfestes gefeiert. Ein großes Potenzial für Freizeit und Erholung bildet nach wie vor der Volkspark Jungfernheide mit seinen zahlreichen Aktivitätsangeboten. Als Starterprojekt in 2018 konnte das am Rand gelegene Familienzentrum eröffnet werden. In 2019 führten wir hier eine öffentliche Zukunftswerkstatt durch, um zukünftige Chancen und Potenziale sowie Anpassungsbedarfe an die sich ändernden Nutzungsanforderungen zu eruieren.
Aufgrund der drängenden Bedarfe zum Ausbau der Bildungsinfrastruktur und auch bereits begonnener Großvorhaben wie dem Neubau des Oberstufenzentrums für Sozialwesen „Anna-Freud“ am Halemweg seitens der Senatsbildungsverwaltung, liegt seit Beginn der Förderkulisse hier ein Schwerpunkt der Aktivitäten. In einem umfangreichen Abstimmungsprozess mit den beteiligten Fachämtern, den Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und Wohnen sowie Bildung, Jugend und Wissenschaft und den ortsansässigen Trägern wurden erste Voraussetzungen für die städtebauliche Entwicklung des Nahversorgungs- und Bildungszentrums am Halemweg geschaffen.
Des Weiteren wurde in 2023/24 ein Verkehrsberuhigungskonzept erstellt, welches jetzt schrittweise durch verschiedene Kreuzungsumbauten bis zum Laufzeitende umgesetzt werden soll.
Darüber hinaus unterstützen wir die Öffentlichkeitsarbeit, etwa durch die Mitgestaltung der Stadtteilzeitung „Charlie“ und die Organisation von Informationsveranstaltungen, wie dem jährlich stattfindenden Tag der Städtebauförderung. Ziel ist es, die Bevölkerung laufend über Projekte zu informieren und eine breite Beteiligung zu ermöglichen.
Berlin Mitte | Blockkonzept für die Blöcke 205 und 212 im Wedding
Berlin Mitte | Blockkonzept für die Blöcke 205 und 2012 im Wedding
Erarbeitung eines Blockkonzeptes im Umfeld des S- und U-Bahnhofs Wedding im Auftrag des Bezirks Mitte von Berlin.
Die Blöcke 205 und 212 liegen im Lebendigen Zentrum und Sanierungsgebiet Müllerstraße und bilden rund um den S- und U-Bahnhof Wedding den südlichen Eingangsbereich ins Hauptzentrum.
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Bereits 2012-2013 wurde ein Blockkonzept zur Vertiefung der Sanierungsziele für Bereiche nördlich und südlich der S-Bahntrasse erarbeitet. In den letzten 10 Jahren wurden im Sinne der Ziele des Sanierungsgebiets nördlich der S-Bahntrasse zahlreiche Entwicklungen realisiert. Diese blieb für die Blöcke 205 und 212, die ebenfalls Teil des Konzepts von 2012-2013 waren, aus. Beide Blöcke sind weiterhin durch unterschiedliche städtebauliche Missstände geprägt. Kennzeichnend sind eine Unternutzung bzw. Unterausnutzung der Grundstücke, zu erneuernde Gewerbestrukturen aber auch ungesicherte Wohnverhältnisse. Das draus entstandene neue Konzept wurde im Auftrag des Bezirks in enger Abstimmung mit der Bayer AG und der netto AG als wichtige Eigentümer entwickelt. Es bildet die Grundlage für das weitere Verwaltungshandeln und gibt einen Anstoß für neue Entwicklungen. Das Konzept wurde im April 2025 im Sanierungsgebiet den Anwohnenden öffentlich vorgestellt und im September 2025 vom Bezirksamt Mitte beschlossen.
Das von Jahn, Mack & Partner erarbeitete städtebauliche Konzept für den Block vereint Arbeiten, Wohnen, Versorgung mit Einzelhandel und berücksichtigt gleichzeitig die Anforderungen an eine klimagerechte Gestaltung. Prägend im Rahmenplan ist eine Blockrandschließung zur Müllerstraße und zur den Gleisanlagen der Ringbahn, die für einen emissionsarmen Innenblock sorgt. Dazu ist eine großflächige Grün- bzw. Retentionsfläche im Innenbereich vorgesehen, die einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten und eine hohe Aufenthaltsqualität für die Anwohnenden bieten soll. Außerdem ist ein neuer Bahnhofsvorplatz als südlicher Ausgang aus dem S-Bahnhof sowie eine bessere Durchwegung durch den Block 212 geplant.
Die Blöcke sollen zukünftig ein Zuhause für bis zu 460 neue Anwohnende werden sowie über 3.000 m2 Einzelhandelsfläche und bis zu 4.000m2 Büro-/ Gewerbefläche bieten. Darüber hinaus wurde parallel mit einem Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan das Ziel der Sicherung der bestehenden Wohnnutzung in der Fennstraße, der Reinickendorfer Straße sowie an der Ecke Reinickendorfer Straße/Lindower Straße bekräfitigt.
Berlin | Geschäftsstelle PRISMA
Berlin | Geschäftsstelle PRISMA
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen (SenSW) betreibt mit dem Planungsraumbezogenen Informationssystem für Monitoring und Analyse (PRISMA) ein räumliches und stadtteilbezogenes Informationsmanagementsystem.
Seit Juli 2017 betreiben wir in enger Zusammenarbeit mit dem zuständigen Referat Stadtentwicklungsplanung die Geschäftsstelle PRISMA.
Betrieb einer Geschäftsstelle des Planungsraumbezogenen Informationssystem für Monitoring und Analyse (PRISMA)
In Bezug auf die fachinhaltliche Koordination und Kommunikation übernehmen wird die Abstimmung mit Datenhaltern zu Fachdaten aus Senatsressorts, bezirklichen Fachämtern und dem Amt für Statistik Berlin Brandenburg (AfS), schwerpunktmäßig zu den Themenfeldern Stadtentwicklung, Sozialraumorientierte Planung und Koordinierung, Gesundheit und Soziales, Jugend, Schule, Sport sowie Bildung und Kultur. Hierzu zählen auch die Verständigung in Einzelgesprächen oder größeren Veranstaltungen mit Multiplikatoren wie den bezirklichen Datenkoordinatoren und Anwendenden und Interessierten zu den vorhandenen und benötigten Inhalten sowie die technischen Umsetzungen in PRISMA.
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Die Weiterentwicklung der Datengrundlage, insbesondere hinsichtlich der gewonnenen Versorgungs- und Standortdaten aus dem Prozess der Erarbeitung der Soziale Infrastrukturkonzepte (SIKo), stellt eine zentrale Aufgabe dar. Für diese organisieren wir umfangreiche Abstimmungsprozesse zu Inhalt und Struktur und übernehmen gleichzeitig die technische Implementierung der Daten in der PRISMA zugrunde liegenden IT-Infrastruktur. Auch die technischen Weiterentwicklungen von PRISMA werden durch die Geschäftsstelle definiert und mit den Entwickler*innen des Systems rückgekoppelt.
Die regelmäßig zusammenkommende Arbeitsgruppe PRISMA, bestehend aus ca. 25 Akteuren aus Bezirk und Senat mit Zuständigkeit für das inhaltliche und technische Datenmanagement, wird von durch die Geschäftsstelle organisiert und inhaltlich gestaltet.
Der Support der Anwendenden bei inhaltlichen und technischen Fragen, findet über die Kommunikation per Telefon und E-Mail statt. Des Weiteren sind wir regelmäßig vor Ort, d.h. im Geschäftsgebäude der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen präsent, und direkt für etwaige Angelegenheiten rund um PRISMA ansprechbar. Auf diesem Wege erfolgt auch die Organisation von Schulungen für interessierte Anwender*innen. Diese werden ebenfalls durch die
Geschäftsstelle organisiert und in entsprechenden IT-Schulungsräumen durchgeführt. Dabei werden, dem fachlichen Hintergrund der Teilnehmenden entsprechend, Schulungsinhalte vorbereitet und in ganztägigen Veranstaltungen vermittelt. Diese bestehen sowohl aus Präsentationen, als auch aus Übungsaufgaben in vom Live-System getrennten virtuellen Arbeitsumgebungen von PRISMA.
Derzeit bildet die Mitarbeit an einem in Entwicklung befindlichen Informationssystem (SoFIS) zur Unterstützung der integrierten räumlichen Infrastrukturplanung (mit dem Schwerpunkt der Erstellung und Fortschreibung der Soziale-Infrastruktur-Konzepte) und der hierfür benötigten Datengrundlagen für deren Fortschreibung bereitgestellt werden, einen Arbeitsschwerpunkt der Geschäftsstelle.
Auf Basis der Analyse werden mögliche Handlungserfordernisse im Bereich Infrastrukturausstattung und Investitionsbedarf benannt.









































