Wustermark | Bebauungsplan E 36A "Olympisches Dorf" mit paralleler Änderung des Flächennutzungsplans

Wiederbelegung des Olympischen Dorfs von 1936 als Wohnquartier mit dem ehemaligen Speisehaus der Nationen im Zentrum. Zur Vorbereitung wurde in einem interdisziplinären Planungsziel ein Integriertes Quartiersentwicklungskonzept erarbeitet.

Die Entwicklung eines am historischen Vorbild orientierten, neuen Quartiers mit der Erhaltung des Denkmals im Vordergrund. Als Premiumprojekt im Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ unterliegt das Denkmalensemble und Gartendenkmal besonderen baukulturellen Ansprüchen.

Planungsziele des Bebauungsplans sind die bauplanungsrechtliche Vorbereitung einer Wohnbebauung sowie die Sicherung der Erschließung und der Grünflächen. Es gilt Festsetzungen zu treffen, die dem besonderen denkmalpflegerischen Anspruch gerecht werden und genügend Flexibilität für die Entwicklung der Grundstücke zulassen.  Neben dem Denkmalschutz sind der Trinkwasserschutz, der Lärmschutz, Artenschutz, Baum-/Waldersatz sowie das Mitwachsen der Sozialen Infrastruktur in der Gemeinde Wustermark wichtige Abwägungsbelange.

Projektzeitraum: 2016 - 2018
Auftraggeber/in: Gemeinde Wustermark
Bearbeiter/innen: Gerlinde Mack, Kristin May, Gaston Klaeß u.w.
In Zusammenarbeit: Meier-Hartmann Gesellschaft von Architekten mbH | Dr. Szamatolski Butzke Leutloff & Partner Landschafts- und Umweltplanung GmbB u.w.