Berlin Spandau | Bebauungsplan 5-91 "Quartier am ehemaligen Krankenhaus Staaken"

 

Revitalisierung des ehemaligen Kasernengeländes mit bewegter Vergangenheit: Das 13,8 ha große Plangebiet wird durch seinen denkmalgeschützten Gebäudebestand geprägt. Im Vorfeld wurde eine städtebauliche Machbarkeitsstudie erstellt.

Die Kasernen des ehemaligen Fliegerhorsts Staaken wurden in den 1930er Jahren durch die Luftwaffe errichtet. Sie gehörten zum Flugplatz Staaken, der zuerst Zeppelinwerft, dann einer der ersten Verkehrsflughäfen Deutschlands war. Nach 1945 wurde er von der Sowjetarmee genutzt. Der Flugbetreib wurde 1953 eingestellt und das Gelände war bis 1997 eine Außenstelle des Krankenhauses Nauen, da Weststaaken zur DDR gehörte.

Neben der städtebaulichen Machbarkeitsstudie wurde im Vorfeld ein Fachgutachten zum Bedarf an sozialer Infrastruktur für die Entwicklung von Wohnbauflächen im Bereich des Vorhabens erstellt. Planungsziele des Bebauungsplans sind die bauplanungsrechtliche Vorbereitung einer überwiegend wohnbaulichen Entwicklung des Areals sowie eines Mischgebietes, die Sicherung öffentlich zugänglicher Flächen sowie der Erschließung. Weiterhin geht es um die Sicherung und Revitalisierung des denkmalgeschützten Gebäudebestandes und der städtebaulichen Grundstruktur.

Projektzeitraum: seit 2015
Auftraggeber/in: Prinz von Preußen Grundbesitz AG
Bearbeiter/innen: Gerlinde Mack, Gaston Klaeß, Juliane Delfs u.w.
In Zusammenarbeit: Meier-Hartmann Gesellschaft von Architekten mbH und Büro für Garten- und Landschaftsplanung Dipl.-Ing. Klaus-Peter Hackenberg