Berlin Mitte | Wohnbaupotenzialstudie

Für das Stadtplanungsamt des Bezirks Mitte von Berlin wurden durch Jahn, Mack & Partner vorhandene Wohnbauflächenpotenziale untersucht und analysiert. Grundlagen sind die bereits durch den Bezirk (und seine Beauftragten) ermittelten Potenzialflächen sowie eine erste Bewertung dieser Flächen durch den Stadtentwicklungsplan Wohnen (StEP) 2025 und das Planwerk Innere Stadt.

Ermittlung von Flächenpotenzialen für kurz-, mittel- und langfristig realisierbaren Wohnungsbau

Die Potenziale wurden sortiert und anhand mehrstufiger Ausschlusskriterien so vorgefiltert, dass die Flächenpotenziale in eine kurz-, mittel- und langfristige Realisierbarkeit eingestuft wurden. Die kumulierten Daten wurden in einer Datenbank gespeichert sowie in verschiedenen Karten visuell plakativ dargestellt.

Flächenpotenziale mit einer unproblematischen Bebaubarkeit und kurzfristigen Realisierbarkeit wurden durch Jahn, Mack & Partner in Standortsteckbriefen dargestellt, welche in einer übersichtlichen Form die wesentlichen physischen und planungsrechtlichen Rahmenbedingungen der Entwicklung sowie mögliche Infrastrukturfolgebedarfe (insbesondere Schulen und Kitas) aufzeigen.
Ebenfalls werden in der Studie auf Ebene der Bezirksregionen des Bezirks Mitte von Berlin Aussagen zu der Einwohner- und Haushaltsentwicklung getroffen und diese den vorhandenen Wohnbaupotenzialflächen gegenübergestellt.

Die im Rahmen der Studie erstellten Grundlagen (Wohnprofile und Steckbriefe) liefern erste Argumente für die jeweilige Stadtortentwicklung in Richtung Wohnen, zeigen mögliche Hemmnisse auf und können Grundlage für die weitere vertiefende Untersuchungen bzw. von Fachplanungen sein.

Die Erarbeitung der Studie erfolgte in enger Abstimmung mit dem Bezirk, den zuständigen Fachämtern sowie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, auch um die Ergebnisse der Studie in die berlinweiten Untersuchungen einfließen zu lassen.

Projektzeitraum: 2013 - 2014
Auftraggeber/in: Bezirksamt Mitte von Berlin
Bearbeiter/innen: Susanne Jahn, Karsten Scheffer, Nicole Kirschbaum u. w.