Berlin Mitte | Kooperatives Standortmanagement Berlin Mitte

Die Büros Jahn, Mack & Partner und urbos wurden mit dem Aufbau eines Netzwerkes aus Wirtschaftsakteur*innen für den Stadtraum „mitten in berlin“ beauftragt.

In 2016 erstellte Jahn, Mack & Partner ein „Programm für ein Kooperatives Standortmanagement für die Berliner Mitte“, im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.

Im Juni 2018 wurden die Büros Jahn, Mack & Partner und urbos durch die Wirtschaftsförderung Mitte, in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Friedrichshain-Kreuzberg und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, mit dem Aufbau eines Standortmanagements für die Berliner Mitte beauftragt. Dessen Gebiet orientiert sich über die Bezirksgrenzen hinaus an den lebensweltlich orientierten Räumen (LOR) und dem im Stadtentwicklungskonzept 2030 (Die Berlin Strategie) dargestellten Transformationsraum Berlin Mitte.

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Die wesentlichen Aufgaben des Standortmanagements waren:

  • Der Aufbau eines Netzwerks von Wirtschaftsakteur*innen, im Stadtraum vom Alexanderplatz über Hauptbahnhof/ Europacity, Gleisdreieck/ Kulturforum, südl. Friedrichstadt/ Mehringplatz und historische Mitte/ Köllnischer Park. Hierfür gab es neben ausgewerteten Startgesprächen mit 30 Akteur*innen, vielfältige Gespräche, Veranstaltungen und einen kurzen abschließenden Fragebogen.

 

  • Das Setzen von inhaltlichen und räumlichen Schwerpunkten für das Gebiet. Diesbezüglich herausgearbeitete inhaltliche Schwerpunkte sind „Verkehr und verkehrliche Infrastruktur“, „öffentlicher Raum, Grün- und Freiflächen“, „Standorte und Erdgeschosse (Relation EG-/Außenraum)“ und „Tourismus – Verknüpfung von Standorten und Quartieren“.

 

  • Der Aufbau einer Kommunikationsstruktur für den Dialog zwischen verschiedenen Verwaltungen sowie zwischen Verwaltung und Akteuren. Als zentrales Informations- und Austauschformat für die Netzwerkakteure gab es Netzwerktreffen und Fachkolloquien. Des Weiteren wurde die Internetseite mitteninberlin.com, einschließlich einer interaktiven Karte Letztere gibt Aufschluss über aktuelle Standortentwicklungen, bedeutende Kultur- und Tourismusorte, die Standorte der Netzwerkakteur*innen und vieles mehr.

 

Im Laufe des Arbeitsprozesses konnte für Netzwerk und Stadtraum die gemeinsame Bezeichnung „mitten in berlin“ gefunden werden, die trotz der starken Heterogenität des betrachteten Gebietes und seiner Akteur*innen, auf die einheitliche Wahrnehmung aller Beteiligten, als Aktive in der Mitte Berlins verweist. Des Weiteren wurden gemeinsam Teilraumprofile entwickelt, welche die einzelnen Teilräume und ihre Charakteristika beschreiben.

Die inhaltlichen Schwerpunktthemen wurden auf der Veranstaltungsreihe mitten in berlin, bestehend aus Netzwerktreffen und Fachkolloquien, gemeinsam mit allen interessierten Netzwerkakteur*innen und Fachleuten behandelt.

Darüber hinaus wurde für den Schwerpunktraum des Standortmanagements, der Leipziger Straße zwischen Charlottenstraße und Spittelmarkt, eine „AG mitten in berlin“ gegründet, die lokale Akteur*innen bei der Initiierung und Durchführung von Projekten unterstützt, im Rahmen derer die vier Schwerpunktthemen exemplarisch für den gesamten Stadtraum bearbeitet werden.

Im zweijährigen Arbeitsprozess wurden durch das Standortmanagement zwei Publikationen erstellt, die das Netzwerk, den Raum mitten in berlin und das Standortmanagement vorstellen

2018 – „Netzwerk im Dialog“ und

2020 – „Teilraumprofile und Themen“

 

Begleitet wurde der Prozess durch eine Lenkungsrunde der Bezirksstadträte/-bürgermeister für Stadtentwicklung bzw. Wirtschaft aus Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg sowie Abteilungsleitungen bzw. Staatsekretärinnen der Senatsverwaltungen Stadtentwicklung und Wohnen, Wirtschaft, Energie und Betriebe, Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und Kultur.


Projektzeitraum: Juni 2018 - September 2020
Auftraggeber/in: Bezirksamt Mitte von Berlin
In Zusammenarbeit: mit Kerstin Lassnig (urbos)
Bearbeiter/innen: Susanne Jahn, Nicole Kirschbaum, Maja Kerber, Leonie Dittrich, Philip Baumbach