2011


Machbarkeitsstudie Gemeinde Seddiner See

Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie zur Vorbereitung des IV. FNP-Änderungsverfahrens in der Gemeinde Seddiner See.

Das Gemeindegebiet wird geprägt durch eine Vielzahl von faktischen Wochen-endhausgebieten, die sich im Außenbereich gem. § 35 BauGB befinden. Zur planungsrechtlichen Sicherung der Bestandsnutzungen wurde eine gebietsbezo-gene Bestandsaufnahme durchgeführt und Lösungsvorschläge erarbeitet, um die bestehenden Genehmigungskonflikte zu lösen.

Auftraggeber: Gemeinde Seddiner See

 

   
2010


Machbarkeitsstudie „Osthalbinsel“ in Brandenburg an der Havel

Die Osthalbinsel grenzt unmittelbar an die historische Dominsel an, einen der drei ältesten Teile der Innenstadt von Brandenburg an der Havel. Sie ist innenstadtnah und landschaftlich reizvoll gelegen. Das Nutzungsziel einer touristischen Entwicklung konnte aber bis heute nicht realisiert werden. Die Fläche ist als Tor zur Innenstadt und der räumlich-funktionalen Einbindung in das Konzept der Bundesgartenschau (BUGA 2015) stärker in den stadtentwicklungspolitischen Fokus gerückt.

Mit der Machbarkeitsstudie lässt die Stadt Brandenburg an der Havel die Verträglichkeit von Nutzungsvarianten für die Osthalbinsel prüfen, die von den bisherigen Vorstellungen abweichen können. Dabei werden die teilräumlichen Ziele für die Osthalbinsel in Bezug im Verhältnis zu den gesamtstädtischen Zielen und ihrer Zukunftsfähigkeit eingeschätzt. Neben der mit der BUGA 2015 verbundenen langfristigen regionalen Entwicklungsstrategie sind insbesondere veränderte wohnungswirtschaftliche Rahmenbedingen und die Chancen des Wassertourismus zu berücksichtigen.

Die Studie umfasst eine immobilienökonomische Einschätzung für Wohn- und Erholungsnutzung, eine gutachterliche Einschätzung verschiedener Nutzungsvarianten bzw. Mischformen, Hinweise zur Gestaltung und Handlungsempfehlungen zur Umsetzung.

Auftraggeber: Stadtverwaltung Brandenburg an der Havel
Fachbereich IV Stadtentwicklung und Bauwesen

Arbeitsgemeinschaft Jahn, Mack & Partner mit Prof. Spars (Universität Wuppertal)


   
2010


ILA Berlin Air Show 2012 ff. - Sicherung des Planungsrechts

Beratung und Unterstützung der Messe Berlin GmbH bei der Bewerbung zur Austragung der Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung 2012 ff. im Rahmen des durch den Bundesverband für Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. durchgeführten Bewerbungsverfahrens zur Standortentscheidung zu folgenden Themen: Sicherung des Bau- und Planungsrechts, Naturschutzfachliche Rahmenbedingungen, Kartenerstellungen, Planungsvorbereitung, Zeitplanung sowie weitere erforderliche Untersuchungen. Im Wesentlichen ging es dabei um die Einschätzung zur Baurechtsschaffung gemäß Zeitplan sowie die Benennung wesentlicher Risiken und die Beschreibung von Maßnahmen mit denen diese Risiken vermieden bzw. minimiert werden können.

Auftraggeber: Messe Berlin GmbH

Arbeitsgemeinschaft Jahn, Mack & Partner mit Büro Hemeier – Ökologische Gutachten und Landschaftsplanung


 
Geologische Karte (Ausgabe ca. 1890) Bild vergrößern
2010


Flächenuntersuchung für die Erweiterung bestehender Grundschulstandorte und die Erschließung neuer Schulstandorte in
Berlin – Pankow

Der Bezirk Pankow rechnet aufgrund des anhaltenden Bevölkerungswachstums in den kommenden Jahren mit einem weiteren Zuwachs der Schülerzahlen, was zur Folge hat, dass die Schülerzahlen die noch freien Platzkapazitäten in den Grundschulen übersteigen werden. Die Untersuchung hatte zum Ziel, zur Absicherung des kurzfristigen Bedarfs Flächen zu identifizieren, die Potenziale für die Errichtung Mobiler Unterrichtsräume aufweisen und einen organisatorischen Zusammenhang mit einer bestehenden Schule vorweisen. Um den mittel- und langfristigen Bedarf zu decken, wurden weiterführend Flächen im Gebäude, auf dem Grundstück sowie Grundstücke in der Umgebung untersucht, die sich für einen Ausbau und/ oder An- bzw. Neubau eignen. Dazu wurden von Jahn, Mack & Partner neun Grundschulstandorte untersucht und Empfehlungen an den Bezirk gegeben.

Auftraggeber: Bezirksamt Pankow von Berlin


 
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2009 - 2010

Photovoltaik-Anlagen auf dem Grundstück des ehemaligen Gaswerks Mariendorf

Bauplanungsrechtliches Gutachten für die Zulässigkeit der Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerks Mariendorf in Kooperation mit Drees & Sommer und Büro Hemeier – Landschaftsplanung und Ökologische Gutachten. Untersuchung der planungsrechtlichen Zulässigkeit sowie der landschaftsplanerischen und naturschutzrechtlichen Erfordernisse, Abstimmung mit dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Erstellung eines Zeitplans für die zeitnahe Umsetzung des Vorhabens und Empfehlungen zu den sofortigen Maßnahmen.

Auftraggeber: Drees & Sommer Projektmanagement und bautechnische Beratung GmbH


   
2008


Grundlagenermittlung Nachnutzung Flughafen Tegel

Mit der Schließung des Flughafens Tegel 2011 wird eine rund 460 ha große Fläche der Stadt zurückgegeben. Zur Vorbereitung der Nachnutzung des Flughafens wurden die Planungsgrundlagen für den Standort und die Behördeninteressen der Senats- und Bezirksverwaltungen ermittelt, ausgewertet und dokumentiert.

Die Grundlagenermittlung liefert einen Erkenntnisstand zum Standort selbst mit seinen baulichen Anlagen und zur Umgebung des Flughafens. Insbesondere wurden die Eigentumsverhältnisse und sonstigen vertraglichen Bindungen geklärt, Lage und Umfang vorhandener Altlasten auf dem Areal untersucht sowie Nachfrage und Flächenbedarfe in Frage kommender Nachnutzungen bewertet und in einen regionalen immobilienwirtschaftlichen Kontext gestellt. Die Entwicklungschancen, Risiken und Potenziale wurden auf Grundlage der Rechercheergebnisse abschließend zusammengestellt und bewertet sowie Ansätze für thematische Visionen und Entwicklungsstrategien gegeben.

Die fachlichen Rahmenbedingungen wurden mit den beteiligten Fachressorts und Abteilungen aller Senatsverwaltungen sowie den betroffenen Bezirksämter abgestimmt und in einer Broschüre mit Anlagenband zusammenfassend dargestellt. Dafür wurden verschiedene Behördenrunden vorbereitet, durchgeführt und von Jahn, Mack & Partner moderiert. Unser Büro hat den Auftraggeber außerdem bei der Öffentlichkeitsarbeit und Projektsteuerung unterstützt.

Die Grundlagenermittlung wurde in Zusammenarbeit mit Dr. Möller (UBB – Umweltvorhaben Berlin-Brandenburg), Dr. Wagner (Nörr Stiefenhöfer Lutz) und Prof. Dr. Guido Spars durchgeführt.

Auftraggeber: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin

Siehe auch:
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/stadtplanerische
_konzepte/txl/


 
2008- 2009


Tangentialverbindung Ost

Die Tangentialverbindung Ost (TVO) im Südosten Berlins, zwischen Adlershof und Ahrensfelde, ist aufgrund eines fehlenden Teilstücks derzeit nicht funktions-tüchtig, was zu verkehrlichen Defiziten in den betroffenen Wohngebieten und zu Beeinträchtigungen ansässiger Unternehmen führt. Vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf wird daher die Realisierung des fehlenden Teilstücks zwischen B1/5 und der Wuhlheide gefordert. Die argumentative Aufbereitung zur Bedeutung einer durchgehenden TVO wurde in zwei Broschüren, zum einem für den Stand-ort Berlin eastside und zum anderen für Mensch und Verkehr zusammenge-fasst. Diese beinhalten die Analyse der Ist-Situation in den betroffenen Wohnge-bieten, die Auswirkungen für die Unternehmen sowie eine Einschätzung der Entwicklungen bei Realisierung oder Nichtrealisierung der TVO für den Wohn- und Wirtschaftsstandort Marzahn-Hellersdorf.

Auftraggeber: Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin, Leitstelle für Wirtschaftsförderung ZAK


 
2007-2008


Städtebauliches Konzept Teilfläche Rangsdorf

Städtebauliches Konzept für das Gelände der ehemaligen Rindermastanlage zwischen Naturschutzgebiet und Kiessee in der Brandenburger Gemeinde Rangsdorf. Das Konzept schlägt eine Nutzungsmischung für naturverträgliches Wohnen und öffentliche Naherholung vor. Mit der Entwicklung wäre eine räumliche Verbindung zwischen Pramsdorf und Rangsdorf geschaffen.

Auftraggeber: Schierstädt'sche Erben GmbH & Co. Salve KG

 

 

 

2001 - 2006


Ehemaliger Ostgüterbahnhof (O2 World)

Für die Planungen auf dem Gelände des ehemaligen Ostgüterbahnhofs im Bereich MediaSpree hat Jahn, Mack & Partner zwischen 2001 und 2006 den stadtplanerischen Teil erstellt und die Gutachten im Rahmen der Bebauungsplanung koordiniert. Entwickelt wurde ein ca. 22 ha großes Gebiet mit einer baulichen Ausnutzung von über 600.000 m² BGF und einer Multifunktionshalle (O2-World). für ca. 16.000 Zuschauer. Mit einer städtebaulichen Machbarkeitsstudie wurden die Planungsgrundlagen und Rahmenbedingungen zusammen- und dargestellt. Danach hat Jahn, Mack & Partner ein städtebauliches Gutachterverfahren mit fünf eingeladenen Büros vorbereitet und durchgeführt und zusammen mit dem Siegerbüro Hemprich Tophof Architekten und der Anschutz Entertainment Group den Masterplan erarbeitet. Zwischen 2001 und 2004 hat Jahn, Mack & Partner zwei Bebauungspläne für das Areal erarbeitet. Zusammen mit einem umfangreichen städtebaulichen Vertragswerk wurde das Planungsrecht herbeigeführt. Außerdem wurde der Wettbewerb zur Umgestaltung des Spreeufers im Bereich der East Side Gallery durch unser Büro vorbereitet.

Auftraggeber: Anschutz Entertainment Group

Siehe auch: http://www.o2-world.de

 

 


Erläuterung des Bebauungsplans V-3 Ostgüterbahnhof durch Gerlinde Mack

2004 - 2005


Der Mauergrünzug:
Vom Mauerpark zum Naturpark

Studie zur Festsetzung eines Landschaftsschutzgebietes im ehemaligen Mauerstreifen zwischen den Berliner Bezirken Pankow, Reinickendorf und Mitte, in Zusammenarbeit mit dem Büro für Landschaftsarchitektur - Umweltplanung ag.u, Lange + Grigoleit. Klärung der Eignung des Instruments der Landschaftsschutzgebietsverordnung zur Sicherung des Grünzuges. Hierfür wurde eine städtebauliche Einschätzung mit Klärung des Eigentums, sowie der bau- und vermögensrechtli-chen Faktoren für alle Flurstücke im ehemaligen innerdeutschen Mauerstreifen abschnittsweise vorgenommen und aufbereitet.

Auftraggeber: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin

 

 
2003 - 2004


Rahmenplan für Neuseddin

IIm Ortsteil Neuseddin in der Gemeinde Seddiner See gibt es eine große Nachfrage nach Wohnbaugrundstücken. In einer Machbarkeitsstudie und mit einem städtebaulichen Rahmenplan für Neuseddin-Nord wurden die bisherigen Planungen überprüft und für den gewerblichen Bereich südlich der Gemeindeverwaltung neue Ziele entwickelt. Die Machbarkeit einer Umwandlung von eingeschränktem Gewerbegebiet in Allgemeines Wohngebiet wurde untersucht. Mit einem Bebauungsplan wurde die Umwidmung der Flächen mit den dazugehörigen Anforderungen an ein Wohngebiet planungsrechtlich gesichert.

Auftraggeber: Gemeinde Seddiner See